Maria Göldner - Ganzheitliches Gedächtnistrainng
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Maria Göldner
Ganzheitliches Gedächtnistraining

Maria Göldner
Ganzheitliches Gedächtnistraining


Was die Presse schreibt


 

Es stand im Südkurier:

 

Geistige Fitness als Lebensaufgabe

"Wer rastet, der rostet", lautet das Credo von Gedächtnistrainerin Maria Göldner
aus Gaienhofen. Die 66-Jährige hat sich geistige Fitness zu einer Lebensaufgabe
gemacht. Auch viele junge Menschen besuchen ihre Kurse.

von MARINA KUPFERSCHMID


 

Gaienhofen - Wie war doch gleich der Name der Frau? Sie winkt, kommt näher, nur noch zwei Meter bis zur Begrüßung. Verflixt, dieses Gesicht - ja klar, damals beim Geburtstag. Doch wie heißt sie noch mal? Zu spät, sie streckt bereits die Hand aus!

In solche Situationen kann jeder kommen - ganz unabhängig vom Alter. Manche tun etwas dagegen und begeben sich schon in jungen Jahren in die Obhut von Gedächtnistrainern wie Maria Göldner aus Gaienhofen. Viele junge Leute nehmen an ihren Kursen teil, um denkflexibler zu werden. Das bringen die Ansprüche an Ausbildung, Studium und Job mit sich.

"Gedächtnistraining kann helfen, Denkprozesse flüssiger zu machen und Merktechniken zu verbessern", unterstreicht die Expertin. Die Nachfrage steige auch bei jenen, die heute früher in Rente gehen wollen und sich einen aktiven Ruhestand wünschen. Wer Körper und Geist auch im Alter regelmäßig trainiere, könne Lebensqualität und Selbstständigkeit nachhaltig verbessern, einem vorzeitigen Altersabbau entgegenwirken und sich so gesund und fit halten.

Dies bestätigt auch eine Langzeitstudie des Instituts für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg, in der Wolf Dieter Oswald, Leiter der Forschungsgruppe Prävention und Demenz, seit 1991 die Bedingungen eines gesunden und erfolgreichen Alterns untersucht.

Gedächtnistraining mit Maria Göldner

Foto: Marina Kupferschmid

 

Maria Göldner setzt auf ganzheitliche Programme, die Körper, Geist und Seele sowie Anspannung und Entspannung gleichermaßen ansprechen - abgestimmt auf das Alter und die individuellen Bedürfnisse desjenigen, der sich in ihr Training begibt. Insbesondere werden Wahrnehmung, Konzentration, Merkfähigkeit, Wortfindung, Denkflexibilität und Urteilsfähigkeit trainiert.

In einem solchen Kurs vermittelt Maria Göldner unter anderem Strategien, um sich Namen effektiver merken zu können. Unmittelbares Aufschreiben oder die Verbindung mit einem Bild sind zwei Möglichkeiten. "Die Vorstellung von Herrn Zimmermann als Handwerker mit Säge, Holz und Hobel ist hier hilfreich", erklärt sie. Auch ganz absurde Bilder als Eselsbrücke sind eine gute Möglichkeit. "Wenn ich mit dem Zug fahre, dann merke ich mir zu Hause Wagennummer und Platznummer in Form von Zahlenbildern - ich brauche die Platzkarte dann nicht mehr herauszunehmen: zum Beispiel die Zahl 247 (Schwan, Stuhl, Fähnchen)". Auch ganze Listen von Wörtern der Reihe nach zu behalten, sei mit ein bisschen Übung kein Problem. Man müsse die Wörter nur kreativ in die Form einer Geschichte bringen. Oder die leidige Sache mit dem Bügeleisen. Hab ich es ausgeschaltet, bevor ich weggegangen bin? Mehrkanaliges Lernen heißt hier das Zauberwort. Wenn man also nach dem Bügeln den Stecker zieht, genau hinschauen, was man macht, und laut sprechen: "Ich habe das Bügeleisen jetzt ausgemacht!"

Maria Göldner empfiehlt unter anderem auch Farbwort-Übungen. Dabei werden nacheinander möglichst zügig verschiedene Farben gelesen. Das Wort "blau" ist beispielsweise in roter Farbe geschrieben. Es gilt das Wort "blau" zu lesen, aber nennen muss man die Farbe, in der es geschrieben ist. Diese vermeintlich leichte Aufgabe stelle enorme Anforderungen an das Gehirn.

Trainingsübungen für den Alltag finden sich Maria Göldner zufolge fast überall. "Jeden Tag einen Zeitungsartikel nehmen und beispielsweise alle Buchstaben a und n schnell und hintereinander im Text anstreichen", rät sie. Oder morgens intensiv einen längeren Artikel lesen und abends darüber nachdenken, was man gelesen hat. Wenn man auf den Bus oder beim Arzt warten muss, kann man etwa nach der Farbe Orange Ausschau halten und sich am Abend daran erinnern, was alles orange war. "Die Erfolgserlebnisse sind sagenhaft, wenn man nur ein bisschen trainiert", verspricht Maria Göldner.




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